Führerschein ab 17

Sanktionen

  • Die Fahrerlaubnis ist zu widerrufen, "wenn der Fahrerlaubnisinhaber gegen eine vollziehbare Auflage (nach § 6e Abs. 1 Nr. 2 StVG) "über die Begleitung durch mindestens eine namentliche benannte Person während des Führens von Kraftfahrzeugen verstößt" (= Fahrt ohne Begleiter; eine solche liegt auch vor, wenn die Begleitperson gegen die Beschränkung oder das Verbot des Genusses alkoholischer Getränke und berauschender Mittel verstößt). Damit trägt der Fahrerlaubnisinhaber die Verantwortung, wenn der Begleiter alkoholisiert ist!
  • Eine neue Fahrerlaubnis darf erst erteilt werden, wenn der Betroffene an einem Aufbauseminar nach § 2a StVG teilgenommen hat.

Was sonst noch zu beachten ist

  • Die Prüfungsbescheinigung ist im Fahrzeug mitzuführen und berechtigten Personen (insbesondere Polizeibeamten) auf Verlangen auszuhändigen
  • Seine Identität muss der Fahrer durch den amtlichen Lichtbildausweis belegen.
  • Nehmen Sie als Begleitperson(en) Ihren Führerschein mit, damit Sie sich als berechtigter Begleiter ausweisen können.
  • Melden Sie sicherheitshalber Ihrer Kraftfahrzeugversicherung, dass Ihr Fahrzeug im Rahmen des Modells "Begleitetes Fahren ab 17" eingesetzt wird.
  • Die Teilnahme an einem Vorbereitungskurs für den Modellversuch ist Fahranfängern und Begleitpersonen sehr zu empfehlen. Unsere Fahrschule bietet eine solche "Einweisung" an.

Noch ein Wort an die Begleiter

  • Spielen Sie bitte nicht den Fahrlehrer! Der junge Fahrer ist voll verantwortlicher Fahrzeugführer. Er hat eine komplette und gute Ausbildung in der Fahrschule absolviert und eine qualitativ hochwertige Prüfung bestanden.
  • Geben Sie Tipps und Ratschläge, wenn sie gebraucht werden.
  • Beruhigen Sie den Fahrer in schwierigen Situationen.
  • Ermutigen Sie ihn zu eigenständigen Entscheidungen.
  • Es kann durchaus sein, dass nicht Vater oder Mutter die besten Begleiter sind, sondern vielleicht Oma oder Opa!